Unsere Trainer:innen im Portrait

Unsere Trainer:innen stellen sich vor – Interviews von Monika Röder

Iris und Joachim Schoba

Tanzen soll Spaß machen und Freude bereiten!“

Joachim und Iris Schoba bringen Menschen zum Tanzen – und zum Strahlen. 

Im Interview berichtet Joachim, wie er zum Tanzen und später als Trainer zum Schwarz-Weiß-Club kam. Im Unterricht wird er von seiner Partnerin Iris unterstützt. Beide lassen uns hinter die Kulissen schauen. 

Foto (privat): Iris und Joachim Schoba im Trainingssaal

Interview mit Iris und Joachim

Wie bist Du zum Tanzen gekommen – und später zum Unterrichten?

Joachim:

Das ist schon lange her. Mit meiner damaligen Partnerin habe ich in einer Stuttgarter Tanzschule mit Tanzen angefangen. 1984 stiegen wir beim SWC in den Turniertanz ein, wechselten dann aber zum Astoria Stuttgart, für den wir bis 1995 in Standard und Latein starteten. 

Parallel tanzten wir in der Standardformation des Astoria Tübingen. Anfangs in der Regionalliga, stiegen innerhalb von 2 Jahren in die 1. Bundesliga auf. Die Choreografie war zur Musik des Musicals CATS. 

Das war eine tanzintensive Zeit.

1992 absolvierte ich meine Trainerausbildung und erhielt im Oktober meine Trainer C-Lizenz. Gemeinsam mit meiner Tanzpartnerin unterrichteten wir an drei Standorten.

Seit 2006 gebe ich regelmäßig Unterricht im SWC. 

2012 kam Iris als Teilnehmerin in den SWC. Heute stehen Joachim und Iris gemeinsam auf der Fläche: Iris unterstützt ihn als Assistentin im Unterricht der Breitensportgruppen in Standard und Latein. 

Wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben – als Mensch und als Trainer? 

Joachim:

Als Trainer: korrekt, spontan, mit Spaßfaktor. Sobald ich den Tanzsaal betrete, bin ich ganz beim Tanzen. Der Unterricht soll allen Spaß machen – den Paaren genauso wie mir als Trainer. Tanzen soll Freude bereiten.

Als Mensch: Sich selbst zu beschreiben ist nicht einfach. Ich könnte mich als vielseitig interessiert bezeichnen.  

Beim Tanzen zählt für mich nur eines: Harmonie. Tanzen ist Harmonie – und genau das möchte ich mit Iris vermitteln. 

Was motiviert euch persönlich, Tanzen zu unterrichten? 

Joachim und Iris: Tanzen anderen Tanzbegeisterten zu Vermitteln macht einfach Spaß. Hinzu kommt die Gemeinschaft im Verein.  

Gibt es einen Moment, welcher deine Trainerlaufbahn besonders geprägt hat? 

Joachim: Die Zeit in Nellingen hat mich stark geprägt. Dort stand ich irgendwann allein auf der Fläche und musste den Unterricht komplett selbst übernehmen und durchziehen. Drei Gruppen hintereinander zu unterrichten war zunächst nicht so einfach, aber es hat funktioniert – und ich bin daran gewachsen. 

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig? 

Joachim: Zum Tanzen gehören gewisse Grundlagen, wie Haltung und Technik. Aber noch wichtiger istdass es den Teilnehmern Spaß macht, sich gemeinsam zur Musik zu bewegen. 

Gibt es ein Ritual vor oder nach einer Unterrichtsstunde? 

Joachim und Iris: Die Fahrt zum Club ist für uns schon der Übergang vom Alltag zum Tanzen.

Joachim: Beim Turniertanz hatte ich meine Rituale. Vor dem Turnier zog ich mich zurück, bin irgendwann mal auf die Seite weg, habe meine Schuhe geputzt und war ganz für mich alleine.  

Welches ist eure Lieblingsmusik und welche Musik bringt euch sofort in Tanzstimmung? 

Joachim: Ich bin für viele Musikrichtungen offen. Von klassischer Musik bis Rockmusik ist alles dabei. Zum Tanzen muss es gute tanzbare Musik sein, in der Takt und Rhythmus gut zu hören sind.

Iris: Ich bin ABBA-Fan. Es gibt schöne arrangierte Lieder von ABBA, die sich hervorragend zum Tanzen eignen. Aber auch schöne klassische Wiener Walzer lösen bei mir einen Tanzreflex aus.

Welcher ist euer absoluter Lieblingstanz?  

Joachim: Mein absoluter Lieblingstanz ist Slowfox.Das ist der schönste Tanz überhaupt. Da kann ich schweben, da kann ich schwelgen.

Iris: Bei mir ist das von der Tagesform abhängig.  

Wenn die Möglichkeit bestünde, dass ein Wunsch in Erfüllung geht…Was würdet ihr euch wünschen? 

Joachim und Iris: Wir wünschen uns, lange gemeinsam tanzen zu können und gesund zu bleiben 

Gibt es etwas, das wir noch nicht angesprochen haben, das euch aber wichtig ist?

Joachim und Iris: Tanzen soll vor allem Spaß machen – das ist das Wichtigste! Freude, Bewegung und gemeinsames Tanzen sind Balsam für die Seele und das Beste für Körper und Geist.

Vielen Dank, Joachim und Iris, für das offene und herzliche Gespräch. Wir wünschen euch, dass ihr noch viele Jahre mit derselben Freude und Leidenschaft auf der Fläche steht. 

Das Interview führte Monika Röder

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